Probleme über Probleme

Ich schreibe dies, während ich meine Playlist an durchgemischten Songs laufen lasse. Keine Ahnung was ich eigentlich hier mache. Ich bin krank, liege schon seit Mittwoch mit den höllischsten Unterleibschmerzen meines Lebens im Bett und die Schmerzmittel schlagen nicht an. Dadurch verpasse ich heute die Bandprobe, was mich ein wenig fuchsig macht. Aber ich hab keine Wahl. Immerhin hab ich ja eine Beschäftigung. Ich hab euch doch von meinem Plan erzählt. Meine "Selbstfindung". Den Plan habe ich immer noch, und ich arbeite daran. Nur..ich besitze kein Durchhaltevermögen. Ich hab gesagt, dass ich an mir arbeiten will, mich um 180 Grad drehen will. Eben ein neuer Mensch werden will. Bisher hab ich meine Klamotten aussortiert und meine K-Pop Alben zum Verkauf angeboten, nur da tut sich nichts. So viel zum Thema Geld. Ich hab einen bestimmten Betrag im Monat zur Verfügung, 20 Euro. Mit dem komme ich aber nicht hin, weil ich mir davon Kleidung etc. selbst kaufen muss. Und wenn man mal bedenkt, dass allein schon ein T-Shirt meist 15 Euro kostet.. damit komme ich nicht weit. Essen und Busfahrten, wenn ich weg bin, muss ich davon auch selbst finanzieren und ich hab keine Ahnung wie ich das auf Dauer hinbekommen soll. Bandbeitrag muss ich monatlich auch zahlen, und den will ich auch bezahlen, weil mir die Musik wichtig ist. Musik ist für mich alles, das können meine Eltern auch nachvollziehen, weil sie beide Musiker sind. Ich bin arbeiten gegangen in einem Altenheim, was hier in der Nähe ist. Nur nun meldet sich meine Chefin seit fast 2 Monaten nicht mehr, um mir zu sagen, wann ich wieder arbeiten soll, und somit bin ich auch meinen Job los. Das Problem an arbeiten ist, ich lebe in einem Kuhkaff und wirkliche Arbeitsstellen sind erst 15km weiter weg. Ich würde mit dem Fahrrad fahren, aber 1. aus gesundheitlichen Gründen kann ich das nicht, weil ich starke Probleme mit der Lunge habe, und 2. hab ich keinen Roller bzw Mofaführerschein. Also kann ich arbeiten auch schon mal knicken. Das treibt mich echt in Verzweiflung.. Schule hat jetzt schon wieder einen Impakt auf mich. Wir schreiben alleine wieder 3 Arbeiten nächste Woche, und ich hab keine Ahnung wo ich die Zeit her nehmen soll, dafür zu lernen. Allein weil ich 2 Mal die Woche erst sehr spät aus der Schule komme, und von Freitag - Sonntag bei meinem Freund bin für die Bandproben, weil er relativ weit weg wohnt. Auch ein großes Problem meinerseits ist.. ich stelle die Probleme anderer vor meine. Beschäftige mich eher mit anderen als mit mir selbst. Und ich merke, dass das sich das ernorm auf mich selbst auswirkt. Dies war eher ein kleiner Beitrag um euch auf den neusten Stand zu setzen, demnächst wird mehr kommen. Bin momentan nur leider nicht im Stande jeden Tag zu schreiben, sorry dafür. Bis zum nächsten Mal.

14.11.14 17:42, kommentieren

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Erster Eintrag

Okay. Mein erster Eintrag und ich bin nervös. Ich werd diesen Blog anonym halten, nichts über mich preisgeben, nur meine Situationen und Gefühle erläutern, in der Hoffnung, das es Menschen gibt, die mich nachvollziehen und verstehen können. Seitdem ich denken kann, soweit ich mich erinnere muss das mein 4. Lebensjahr gewesen sein, hab ich diese Gedanken und ich bekomm sie nicht aus meinem Leben. "Du bist nicht gut genug.", "Denk gar nicht erst daran, du kannst es sowieso nicht. ", "Warum sollten die schon was mit dir zu tun haben wollen? Hast du dich mal angesehen?". Immer, und immer wieder kreist es in meinem Kopf und ich kann nichts dagegen tun. Ich WILL aber was dagegen tun. So eine Art "Eigentherapie". Eigentlich soll das nicht gut sein, ich weiß, aber ein normaler Therapeut kann mir nicht weiterhelfen. Das hab ich alles schon durch. Aber seitdem ich ihn hab, will ich endlich aus diesem Loch rauskommen. Er hilft mir, mit egal was es ist. Er zeigt mir, wie gut es tut zu lieben und er nimmt mich so wie ich bin. Wir sind noch nicht lange ein Paar, aber.. ich hab ein gutes, ein sehr, sehr gutes Gefühl, was unsere Beziehung betrifft. Und ich möchte anfangen, mich zu sehen, so wie er mich sieht. Ich möchte lernen, mich selbst zu lieben. Für ihn. Er tut mir gut und gibt mir Halt. Ich weiß, dass er hinter mir steht, egal was ich vor habe, genau wie meine beiden besten Freundinnen. Kennt ihr das, ihr kommt in eine neue Stadt, baut euch ein neues Leben auf, aber seit nicht zufrieden mit eurem Aussehen? Ihr braucht ein Make-over. Und genau das brauche ich auch. Ich meine, ich bin zwar nicht umgezogen oder sowas in der Art, aber ich möchte all den Frust und den Kummer den ich in der Vergangenheit hatte, loslassen. Also...neuer Look, neuer Mensch. Zwar nicht ganz neu, aber einiges an mir werde ich ändern. Ich bin ein ziemlicher Chaot, und ich mache so gut wie nie die Dinge die ich mir vornehme. Das werde ich ändern. Meine beiden Zimmer werden komplett neu gestrichen und eingerichtet. Damit will ich ein neues "Heimatsgefühl" entwickeln. Ich will endlich sagen "Ja, das ist mein Zuhause." ohne, dass es für mich wie eine Bruchbude wirkt. In den Augen anderer mag das zwar vielleicht nicht so sein, aber in meinen schon. Außerdem will ich sie sauber und ordentlich halten. Ich bin Asthmatiker und habe 18 Allergien, da ist das langsam mal nötig. Hausstaub ist echt das schlimmste. Höchstwahrscheinlich werden die Farben, die meine Zimmer bekommen Schwarz, Rot und Lila sein. Weiß natürlich auch. Aber es sind nun mal meine Lieblingsfarben. Neues Mobiliar wird es zwar nicht geben, rein aus finanziellen Gründen, aber es wird umgestellt. Ich werd mich finanziell soweit abdecken, dass ich mir komplett neue Klamotten kaufen werde. Das was ich noch haben will von meinen alten Klamotten, wird aussortiert, und der Rest wird dem DRK gespendet. Ebenso werd ich einiges umnähen, allein weil ich Lust dazu habe. Momentan hab ich so einen "Gruftie meets Alternative + Pastel Goth"-Look, und der gefällt mir nicht. Ganz und gar nicht. Ich hab meine Haare durchs Färben bisher soweit zerstört, dass ich sie mir kinnlang schneiden musste und das war der Horror. Ich hab meine langen Haare geliebt. Also, hab ich sie mir dunkelbraun gefärbt, sodass sie fast schwarz wirkten, und hab sie abgeschnitten. Und die Farbe gefällt mir so viel besser als all der bunte Quatsch den ich vorher hatte. Es lässt mich lebendiger aussehen, auch wenn ich schon so blass bin. Ich werd einfach irgendwie nicht braun. ^^' Aber da meine Haare wachsen wie Unkraut ist das eh kein Thema. Die werden binnen eines Jahres wieder lang genug sein. Auch überlege ich, ob ich mir nicht vielleicht Dreads machen sollte. Aber da bin ich noch am hapern. Make-up technisch wird sich nicht viel ändern. Eyeliner werde ich trotzdem noch tragen, weil ich finde, dass mir das immer noch am besten steht. Alles in allem möchte ich mein schwaches, ängstliches und langweiliges Ich loswerden. Ich möchte aus mir rauskommen. Der Welt zeigen was ich auf dem Kasten hab. Vor allem in der Schule. Ich hab letztes Jahr ziemlich durchgehangen, rein psychischer Natur, und das ärgert mich. Diesen "Emo/Psycho"-Ruf will ich endlich loswerden. Ich will Stil, Engagement und Standhaftigkeit zeigen. Allen zeigen, dass es auch anders geht. Dass ich mich nicht auf ihr Niveau begebe und andere für das schlecht mache, was sie wirklich sind. Das hab ich nach all den Jahren endlich eingesehen. Jeder ist schön, auf seine eigene Art und Weise. Ich hab eine neue Freundin in jemandem gefunden, von der ich es nie erwartet hätte, nur weil ich endlich diese blöden Vorurteile los geworden bin. Die nicht mehr zu haben, macht die Welt schon ein Stück weit besser, das fühle ich. Ich möchte zeigen, dass ich bereit bin, mich für einen guten Schulabschluss hinzusetzen und zu lernen. Mich dafür reinzuhängen. Mein Ziel - Jahrgangsbeste. Schon komisch, wie ein Mensch einem plötzlich so viel bedeuten kann, dass man bereit ist, für ihn an sich zu arbeiten. Aber genau wegen ihm, meinem, mittlerweile, besten Freund, meinem festen Freund, bin ich dazu bereit. Ich möchte mit ihm mein Leben verbringen. Klingt zwar ziemlich blöd, wenn es aus den Gedanken einer 16-Jährigen kommt, aber... ich meine es so wie ich es schreibe. War noch nie ganz meinem Alter entsprechend. Weder im Kopf noch vom Aussehen her. Er bedeutet mir alles, und wenn ich ihn verlieren sollte, werde ich niemals mehr ich selbst sein können. Weil mit ihm dann auch der größte Teil von mir geht. Ich liebe ihn. Ich bin ihm so unendlich dankbar dafür, dass er mir gezeigt hat, dass so wie ich bin und wie ich lebe, nicht ich selbst bin. Dass ich mich langsam mal öffnen sollte, ihm, und dem Rest der Welt. In den kurzen 3 Monaten, die er schon mit mir zusammen ist. Mittlerweile kennt er mich nun mal besser, als alle anderen. Ausgenommen meine beiden besten Freundinnen. Ich hoffe, ihr konntet einen ersten Eindruck von mir bekommen, und folgt mir auf meiner Reise der Selbstfindung. Vielen Dank fürs lesen, und hoffentlich auf bald. ♥

5.11.14 02:31, kommentieren